Der Tod


lyrikallgemein

Mein treuester Freund, mein stillster Begleiter,

auf meiner Reise, vom ersten Tag an.

Mein tiefster Gedanke, mein heftigster Streiter,

folgst du mir stetig, bis zu meinem Ende dann.

 

Du warst so leise, auf all meinen Wegen,

du warst schon da, als meine Geschichte begann.

Du warst so gnädig, mit all meinem Streben,

du warst schon da, als meine Geschichte zerrann.

 

So will ich Dir folgen, Du warst immer weise,

was Du mir versprachst, das war immer da.

So will ich Dir folgen, auf dieser Reise,

was Du mir versprachst, das war immer klar.

Heinz Sauren

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8 Kommentare zu “Der Tod”

  1. Super, endlich ein gut zu lesender Eintrag, mein Dank. Muss man erstmal verarbeiten. Generell finde ich den Blog gut zu lesen und leicht zu verstehen.

  2. Epikur empfiehlt, sich an den Gedanken zu gewöhnen, dass der Tod für uns ein Nichts ist. „Beruht doch alles Gute und Üble nur auf Empfindung, der Tod aber ist Aufhebung der Empfindung. Darum macht die Erkenntnis, dass der Tod ein Nichts ist, uns das vergängliche Leben erst köstlich. Dieses Wissen hebt natürlich die zeitliche Grenze unseres Daseins nicht auf, aber es nimmt uns das Verlangen, unsterblich zu sein, denn wer eingesehen hat, dass am Nichtleben nichts Schreckliches ist, den kann auch am Leben nichts schrecken.(…) So ist der Tod, das schrecklichste aller Übel, für uns ein Nichts: Solange wir da sind, ist er nicht da, und wenn er da ist, sind wir nicht mehr.“

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