Illusion Zeit


sanduhrgroß

Zeit ist ein fester Bestandteil der Sicht, die wir auf diese Welt haben. Alles scheint ihren Gesetzen zu unterliegen und dennoch hat der Mensch keine Sensorik für Zeit.  Sie teilt sich in zwei Bereiche, der physikalischen Zeit, als Beschreibung der relativen Geschwindigkeit eines Körpers im Raum und damit einer Koordinate der Raumzeit, als auch einer gefühlten Zeit, mit derer Hilfe wir uns die Abläufe der Dinge erklären. Es ist nicht die Zeit die wir erkennen, sondern Veränderungen durch die wir auf die Zeit schließen.

Obwohl Zeit ein Produkt der Vorstellung ist, scheint sie alles bestimmend zu sein.  Um die uns umgebenden Abläufe zu erklären, schufen wir ein Modell der Zeit, das mit unserer Wahrnehmung überein zu stimmen scheint. Ein Modell, in dem es drei Zeiten gibt, die wir als Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft benennen. Genauer betrachtet ist die Vergangenheit jedoch nur eine Erinnerung, die wir in der Gegenwart haben und auch die Zukunft nur eine Vorstellung, die in unserer Gegenwart geschieht.

Die Gegenwart ist der Ort unseres Lebens. Es ist ein nicht messbar kleiner zeitlicher Rahmen, den wir nicht verlassen können und in dem sich unser ganzes Leben abspielt. Die Gegenwart die einzig existente Zeit und doch ist sie etwas, auf das wir keinen Einfluss haben, weder in Bezug auf die Dinge, die uns umgeben, noch in Bezug auf uns selbst. Wir haben weder einen Zugriff auf die Gegenwart, noch können wir ihr entfliehen. Dennoch scheint es so, als ob wir einen Weg gefunden haben mit ihr umzugehen. Doch allein schon der Versuch die Gegenwart als eine Zeit anzusehen, führt zu einem direkten Widerspruch. Der unendlich kleine Raum der Gegenwart, ist die Momentaufnahme eines Ist-Zustands, es ist der Ort allen Seins, aber nicht der Abläufe des Seins und kann damit auch nicht die Beschreibung der Abläufe, Zeit selbst sein. Die Gegenwart ist ein Zustand aber keine Zeit.  Das was wir uns unter Zeit vorstellen, würde aber benötigt, wenn es gegenwärtige Abläufe gäbe um sie uns offenbar werden zu lassen. Sie würde verfließen, während die aufgenommenen Informationen über einen gegenwärtigen Zustand mittels Nervenbahnen an unser Gehirn geschickt werden, wo wir sie erst wahrnehmen können. Sobald die Information unser Gehirn erreicht hat, ist aufgrund des Zeitverlustes, den der Weg in unser Gehirn verursachte, das nun gegenwärtig angesehene Ereignis bereits wieder das, was wir Vergangenheit nennen und damit ebenfalls nur eine Vorstellung. Egal was auch immer unser Bewusstsein erreicht, es ist immer nur die Vorstellung eines Zustands, der nicht mehr ist.

Wir haben keine Sicht auf die Gegenwart, aber es bleibt die Hoffnung, dass wir zumindest in der Gegenwart handeln können. Aber auch die trügt. Die gleichen Mechanismen, die schon ein Erkennen der Gegenwart unmöglich machen, verhindern auch Handlungen in ihr. Wann immer wir uns entschließen eine Handlung genau jetzt vorzunehmen, muss dieser Entschluss an den Körper weiter geleitet werden, was immer zuerst Zeit kostet. Es handelt sich dabei zwar nur um einen kleinen Zeitraum, aber dieser ist immer groß genug, um den noch kleineren Zeitraum der Gegenwart zu verlassen. Die Handlung geschieht dann zwar in der Gegenwart, ist für unsere Wahrnehmung aber bereits Vergangenheit. Obwohl wir uns wieder nur in der Gegenwart befinden, ist unsere Wahrnehmung davon entkoppelt. Wir können also auch nicht bewusst in der Gegenwart handeln.

Wie aber können wir halbwegs zuverlässig mit der Gegenwart umgehen, wenn wir unser Handeln in ihr weder bestimmen noch erkennen können? Wir springen zwischen der Vorstellung einer Handlung, der Vorstellung der Zukunft und der Kontrolle dieser, als Vorstellung der Vergangenheit hin und her. Eine Handlung, die wir ausüben wollen, formen wir mittels eines Gedanken. Wir stellen uns also eine zukünftige Handlung vor, bringen sie auf den Weg mittels unserer Nervenbahnen und kontrollieren diese, sobald die Informationen der Ausübung wieder zu unserem Bewusstsein zurückkehren, also in der Vergangenheit. Wir nennen einen Zeitraum, der bis zu 3 Sekunden in der Zukunft oder in der Vergangenheit liegt, Gegenwart und gaukeln uns vor in ihr zu leben. Hieraus wird deutlich, wie wichtig die richtige Geschwindigkeit ist, in der sich die Dinge verändern. Ist die Geschwindigkeit zu hoch, werden wir im Verhältnis dazu langsamer. Geschehen Veränderungen schneller als unsere Reaktionszeit, werden sie uns nicht mehr bewusst.

Zeit ist eine physikalische Einheit, die wir sensorisch nicht erfassen können und doch ist sie für unser Leben eine beständige Größe, die wir als gefühlte Zeit empfinden. Diese Empfindung verrät uns, dass wir nur ein beschränktes Maß an Zeit zur Verfügung haben, um unser Leben zu führen, wodurch sie zu der wichtigsten Ressource der Lebensgestaltung wird. Ihr immer fortlaufender Charakter scheint uns dazu zu zwingen, sie möglichst sinnvoll zu gestalten, da jede Sekunde, jede Stunde und jeder Tag, den wir verlebt haben, aus dem Kontingent unserer Möglichkeiten unwiederbringlich verloren gegangen ist. Doch, egal wie sinnvoll uns auch die Gestaltung unserer Zeit zu gelingen scheint, bleibt das Ergebnis ist immer ihr Verlust. Die biologische Veränderung kennt nur zwei Wege, entweder die Reproduktion oder den Zerfall, der immer dann am höchsten ist, wenn wir die Zeit am intensivsten genutzt haben. Die intensive Nutzung unserer Zeit führt zur Erschöpfung, einer beschleunigten Alterung und zur Zeitkrankheit, dem Stress.

In einer Gesellschaft, in der das Verharren für einen Moment, bereits Rückschritt bedeutet und deren Abläufe immer schneller werden, die uns abverlangt immer bereit zu sein, scheint Zeit eine Mangelware zu sein. Unsere Empfindung ist es, immer zu wenig Zeit zu haben. Da wir die Veränderungen, die uns den Lauf der Zeit sichtbar machen, nicht bestimmen können, hoffen wir zumindest, dass wir Zeit mittels eines Managements verwalten können. Wir glauben, dass wir Zeit gewinnen, indem wir Zeit sparen; sprechen davon Zeit zu investieren, als ob es sich um Geld handeln würde und bemessen ihren Inhalt an abgearbeiteten Zielen.

Durch die auf uns wirkenden Veränderungen, ist Zeit ein individuelles Erlebnis. Sie ist der Ablauf unserer Existenz. Zeit wird weder weniger noch mehr, weder schneller noch langsamer und lässt sich nicht einsparen oder erwirtschaften. Das von uns empfundene Missverhältnis ist nicht das Ergebnis mangelnder Zeit, sondern das Ergebnis der Umstände, denen wir uns aussetzen und uns einen Mangel an Zeit empfinden lassen. Nicht die Zeit fehlt uns, es ist eine zu große Anzahl der sie füllenden Handlungen und Ereignisse, die uns das Missverhältnis im Umgang mit ihr offenbart.

Wir sind das Produkt der Evolution, die uns im Laufe unserer Entwicklung zu dem hat werden lassen, was wir sind. Während dieser im Ganzen über Jahrmillionen beständig wirkenden Entwicklung war der Ablauf, der uns umgebenden Dinge immer prägend. Der menschliche  Körper als Funktionsapparat, ist das Produkt von beständig auf uns einwirkenden Zeitabläufen, die dazu führten, dass wir an sie gebunden sind. Unsere gesamte Existenz wurde von unserer Entwicklung geprägt und ist an bestimmte Zeitabläufe gebunden. Es ist die natürliche Geschwindigkeit des Lebens. Das Verlassen dieser, uns vorgegebenen Geschwindigkeit hat eine Überbeanspruchung von Körper und Geist zur Folge und wird von uns als Stress empfunden.  Stress ist zu einer der folgenschwersten Krankheiten der Menschheit geworden und zieht unweigerlich einen vorzeitigen Verfall von Körper und Geist nach sich.

Aber welches ist die für uns richtige Geschwindigkeit. Subjektiv lässt sich sagen, dass wir zumindest die falsche Geschwindigkeit erkennen können und zwar, immer dann, wenn wir das Gefühl haben nicht genug Zeit zu haben. Objektiv lässt sich die richtige Geschwindigkeit erkennen, wenn wir die zeitlichen Zyklen betrachten, die Teil unserer Entwicklung waren und für die unser Organismus sich gebildet hat. Die für uns maßgeblichen Größen der Zeit sind die drei Zeiteinteilungen der Natur, die für alle biologischen Organismen auf der Erde maßgeblich sind. Zum ersten ist es Tag und Nacht – die zwei Zeitschritte des Tages. Sie sind die kürzeste Zeittaktung, die der Organismus kennt und sich auf sie eingestellt hat durch eine Ruhe- und eine Aktionsphase. Losgelöst von kausalen Zielzwängen unserer Gesellschaft wird ein neuer Tag nicht als Wiederholung des Vergangenen empfunden, sondern als ein Neubeginn, der in der nächtlichen Ruhrephase endet. Die zweite Zeiteinteilung ist bereits fließend, es sind die Jahreszeiten. Durch sie hat der Mensch gelernt, dass Veränderungen seiner Umwelt langsam eintreten. Dementsprechend langsam ist die biologische Anpassung, durch die wir auf Veränderungen reagieren. Die dritte Zeiteinteilung ist das Jahr, welches der Mensch als beständige Wiederkehr der immer gleichen Veränderungen der Jahreszeiten empfindet. Dadurch hat der Mensch gelernt, dass wiederkehrende Zyklen nicht kurzfristige, sondern langfristige Erscheinungen sind. Es ist der Grund aus dem wir uns unwohl fühlen und nachweislich krank werden, je häufiger wir uns schnellen Veränderungen und Zyklen aussetzen.

In Widerspruch zu den natürlichen Abfolgen ist Zeit heute eine Verwaltungsgröße. Arbeitszyklen und Zeitmanagement sind zunehmend bestimmend geworden. Um überhaupt noch mit der Taktung einer Kommunikations- und Leistungsgesellschaft Schritt halten zu können pressen wir unser Leben in ein Zeitraster, das höchst mögliche Effizienz verspricht. Der Organisation der Gesellschaft geschuldet, ist es für das Individuum völlig sinnbefreit, Jahre dessen Sinn die Wiederholung ist, entgegen diesem fortlaufend zu zählen. Das benennen von Monaten entzieht dem längeren Zyklus der Jahreszeiten ihren Sinn. Auch Wochen und Kalendertage sind Zeitgrößen, die keinen natürlichen Bezug haben und die auferlegte Einteilung des Tages in Stunden, Minuten und Sekunden führt dann letztendlich zu dem gefühlten Missverhältnis zwischen unserem natürlichen Rhythmus und einer Welt, in der Zeit eine Verwaltungsgröße ist.

Eine dieser Verwaltungsgrößen, die bestimmt wann wir was in unserem Leben zu tun haben, ist die Berechnung unseres Lebensalters, mit  Maßstäben die unserer Vorstellung entsprungen sind. Das menschliche Leben ist wie das Leben jeder anderen Lebensform das Produkt eines komplexen Zusammenspiels biologischer, chemischer und physikalischer Faktoren. Ein ganzheitliches Verständnis aller an diesem Zusammenspiel beteiligten Prozesse, ist aus der heute gültigen wissenschaftlichen Sicht noch nicht möglich. Dennoch sind bereits einige Antworten auf Fragen gegeben, die wir uns als Mensch schon lange gestellt haben und deren heutige Beantwortung offensichtlich nicht gesund für uns ist.

Wir Menschen geben das Alter in Lebensjahren an und bemessen es damit an einer Regelmäßigkeit, die aufgrund der Umkreisung der Erde um die Sonne, in 365 Tagen gegeben ist. Diese Annahme ist jedoch nicht nur irreführend, sondern in den meisten Fällen auch noch unzutreffend, da ihr zu Grunde liegt, dass ein  Mensch in jedem fraglichen Alter, genau so gelebt haben muss, wieder jeder andere im gleichen Alter. Das Alter eines Menschen bemisst sich nicht an Umkreisungen der Erde um die Sonne, sondern an sich selbst – seiner Zellteilung. Unsere Körperzellen teilen sich immer wieder und schaffen durch diese Teilung neue Zellen. Dies geschieht, um die Funktionen des Körpers über einen langen Zeitraum aufrecht zu erhalten, wie es keiner einzelnen, sich nicht teilenden Körperzelle möglich wäre. Diesem Teilungsprozess unserer Körperzellen unterliegen wir während unseres gesamten Lebens, wobei er in unserer Kindheit beschleunigt ist und mit zunehmendem Alter langsamer wird. Diese Verlangsamung führt dazu, dass der Anteil frischer und neuer Körperzellen immer weiter abnimmt und die Struktur unseres Körpers langsam verfällt. Wir nennen das den Alterungsprozess. Einer der Faktoren, der für die Alterung bestimmend ist, ist der, der genetischen Vorgabe, durch die festlegt ist, in welchen Zeitabständen sich jede Körperzelle im Laufe eines Lebens teilen wird und wie oft sie sich überhaupt teilen kann. Diese Vorgabe ist bei jedem Menschen unterschiedlich und bestimmt zwingend, welches Lebensalter ein Mensch maximal erreichen kann, bevor seine Körperzellen sich nicht mehr aufgrund ihrer Vorgabe teilen und er stirbt. Zum Zeitpunkt unserer Zeugung ist bereits festgelegt wie alt wir werden können.

Dieses maximale Lebensalter können wir nicht überschreiten, aber wir können dafür Sorge tragen, dass wir es erreichen, da unser Leben aufgrund des zweiten für die Zellteilung relevanten Faktors auch schon früher beendet sein kann. Die Häufigkeit der Zellteilung erfolgt nicht nur aufgrund der genetischen Vorgabe, sondern passt sich auch den Einflüssen an, denen der Körper ausgesetzt ist. Durch eine hohe Beanspruchung der Körperzellen: durch die Aufnahme von Giften, durch eine häufige Ausschüttung des Hormons Adrenalin, durch Stress oder einfach durch mechanische Überbeanspruchung wie zum Beispiel durch Arbeit oder Sport zwingen wir unseren Körper zur Aufrechterhaltung seiner Funktionen die Zellteilung zu beschleunigen und damit aufgrund der begrenzten Anzahl möglicher Zellteilungen unser Leben zu verkürzen.

Die individuelle kognitive Befähigung des Menschen hat ebenfalls Einfluss auf eine mögliche Erreichung des maximalen Lebensalters. Studien haben bereits mehrfach eine alte Weisheit bestätigt. Ein hoher Bildungsgrad erhöht die Wahrscheinlichkeit alt zu werden. Zwar hat auch die kognitive Befähigung keinen Einfluss auf das maximal mögliche Lebensalter, aber sie verhilft zu einer Lebensführung die einer überschnellen Zellteilung entgegen wirkt. Wer seinen Körper weniger belastet, lebt länger und wer dieses frühzeitig erkennt erhöht seine Chance, sein maximal mögliches Lebensalter auch zu erleben.

Es ist die tatsächliche Anzahl der bereits erfolgten Zellteilungen, die unser biologisches Alter bestimmen. Es ließe sich vermuten dass es nicht besonders wichtig ist, wenn unser biologisches Alter von dem nominellen abweicht. Diese Annahme würde jedoch berücksichtigen, dass das nominelle Alter bestimmend für unsere Lebensführung ist. Nach ihm wird bestimmt, wann wir welche Tätigkeiten im Leben verrichten und wie unser sozialer Status ist. Nicht nach den tatsächlichen Altersumständen.

Die Möglichkeit ein Leben im Einklang mit der Zeit zu führen besteht weder darin dem Leben mehr Zeit noch der Zeit mehr Leben zu geben, sondern einzig darin die natürlichen Zyklen der Zeit auf sich wirken zu lassen und mit, aber nicht gegen sie zu leben.

Die Rückbesinnung auf natürliche Zyklen in der persönlichen Lebensgestaltung führt zumindest zu einem partiellen Bruch mit der Gesellschaft selbst. Dennoch ist nicht nur notwendig, sondern eine logische Konsequenz sich den etablierten Zeitstandarts so weit als möglich zu entziehen, wenn die Folgen aus ihnen erkannt wurden. Diese erkennen zu können, ist wiederum Teil der kognitiven Befähigung, zumindest aus evolutionärer Sicht.

Ich empfehle mich in diesem Sinne

Heinz Sauren

 

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2 Antworten auf “Illusion Zeit”

  1. Die Illusion bestimmt unser Leben – und dennoch gibt es keine Zeit. Warum nur lassen wir das zu?

    Ein Neues-Zeitalter wurde von Vielen erwartet,aber das Neue-Zeitalter
    meinte: Ich bin schon lange vor dem 21. Dezember 2012 da gewesen,
    und bei meiner Ankunft war niemand da, der mich begrüßt hätte.
    Ich habe mich daher sehr
    gewundert über das, was die Leute an diesem Tag alles angestellt
    haben, um angeblich mich zu begrüßen. Die haben dann wohl
    auf etwas anderes gewartet.
    Ehrlich gesagt – mich gibt es eigentlich gar nicht, weil es keine
    Zeit gibt. Die Menschen haben die Zeit erfunden, oder genauer;
    die Einteilung von Zeit. Sie messen auch gar keine Zeit; sie
    zählen nur wiederkehrende Abläufe zusammen, und nennen
    das Zeit. Sie nennen die einmalige Umdrehung der Erde um sich
    selbst einen Tag, teilen die Anzahl der Umdrehungen ein in
    Wochen, Monate und Jahre, wobei ein Jahr wiederum der
    einmalige Umlauf der Erde um die Sonne ist. Sie haben einmal
    Sand von einem Glaskolben in einen anderen laufen lassen und
    nannten das Stunde. Jetzt zählen sie die Umdrehungen von ein
    paar Zeigern, oder lassen einen Quarz schwingen in einem
    Gehäuse, das sie Uhr nennen. Der Quarz läßt nach einer
    irrsinnigen Anzahl von Schwingungen elektromagnetisch die
    Anzeige einer Zahl zur nächsten weiterrücken, was sie Sekunde
    nennen; aber Zeit messen sie nicht.
    Die Menschen haben die Zeit erdacht, damit sie wissen:
    Jetzt bin ich, gestern war ich, morgen werde ich sein.
    Die Menschen brauchen die erdachte Zeit, denn sie leben
    mitten in der Gegenwart, die keinen Anfang und kein Ende hat,
    nur ein ewig währendes JETZT. Vergangenheit und Zukunft
    gibt es nur in den Gedanken. Jetzt, in diesem Augenblick denkt
    man an Vergangenes oder Zukünftiges, und ewig jetzt passiert die
    Gegenwart.
    Ohne die erdachte Zeit wären die Menschen in der Ewigkeit
    verloren. Und so gibt es mich auch nur, weil es die Menschen
    gibt, und deshalb mag ich die Menschen und wünsche mir, daß sie
    sich in meiner Ära viel Erfreuliches bereiten. Es wird auch
    Unerfreuliches passieren, aber das sind dann nur die Konsequenzen
    aus ihrem Handeln gegen die göttlichen Naturgesetze.

  2. Es kommt doch immer auch darauf an was jeder sus sich und seinem Leben macht sowie wie er und Sie es sinnvoll gestaltet, auf jeden Fall sollten wir Lebensfreude tanken und ich bitte höflich um einen Gratiseintrag eine Gedichtes.:

    Die Zeit

    Die Zeit verrinnt zwischen den Händen, wenn wir sie nicht zu nutzen wissen,
    Die Zeit für den Menschen hat ein Anfang und ein Ende,
    Die Zeit ist ein Geschenk des Himmels, nutze Sie und verliere sie nicht aus den Augen,
    Die Zeit ist eine Reise zwischen dem Himmel und der Erde,
    Die Zeit ist Geheimnisse zu lüften und die Schönheit der Natur zu entdecken,
    Die Zeit formt den Menschen, wenn er sich Ziele setzt, um Sie zu verwirklichen,
    Die Zeit ist kostbarer als Diamanten und Edelsteine,
    Die Zeit verwende sie mit Verstand und von Herzen,
    Die Zeit, nimm Sie Dir, um Liebe und Geborgenheit zu schenken,
    Die Zeit ist eine Herausforderung für das Leben, darum vergeude sie nicht,
    Die Zeit ist um Gefühle zu erwidern, die dir geschenkt werden,
    Die Zeit ist eine Lebensquelle und sie hat die Macht, Trauer und Leid zu überwinden,
    Die Zeit hat und kennt keine Grenzen.

    Text: Günter Wilkening (Urheber), Minden/Westfalen

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