Hat N24 ein Problem mit Andersdenkenden?


n24

Hat der Nachrichtensender N24 ein Problem mit Andersdenkenden?

Ich bin es gewohnt, Kritik für meine Texte zu erfahren und bin mir durchaus bewusst, das einige Menschen nicht lesen mögen, was ich schreibe. Das ist völlig ok so! Insbesondere mit meinen Ansichten und meinen Gründen, nicht an der Bundestagswahl teilzunehmen, die ich demokratisch begründet und verfassungsrechtlich gesichert sehe, treffe ich scheinbar einen empfindlichen Punkt der Political correctness und der Redaktionsräson einiger Medien.

So schrieb ich am 05.09.2013 den Artikel „Wer wählt verliert“ und veröffentlichte diesen auf meinem Blog, als auch in der N24 Community, bei Google+. Einer Community in der N24 nach eigenem bekunden eine möglichst breit aufgestellte Meinungsvielfalt, unter ihrem Dach, als einer der führenden Nachrichtensender dieses Landes, wünscht.

Der Redaktion einer Community, eines derart exponierten Nachrichtensenders wie N24 habe ich stillschweigend unterstellt, dass nachdem ich bereits längere Zeit in ihrer Community war und schon einige Artikel bei ihnen gepostet habe, nicht in der Manier eines beleidigten Bloggers, ihre Timeline zensiert.

Habe ich mich geirrt? Die Reaktion auf den von mir geposteten Artikel war überraschend. Offensichtlich wurde der Artikel selbst, als auch ich in der N24 Community gesperrt. Da ich weder gegen die Netiquette der Community verstoßen noch irgendjemanden mit dem Artikel persönlich angegriffen habe, war ich über die Reaktion seitens der N24 Redaktion verwundert und suchte den Kontakt mit den verantwortlichen Redakteuren. Leider ohne Erfolg. Mehrmalige Mails an die Redaktion blieben unbeantwortet.

Meine Ansichten, die Nichtteilnahme an der Bundestagswahl durchaus demokratisch begründen zu können, steht im direkten Widerspruch zu den Wünschen der Parteien und der Politiker selbst, basiert aber auf geltenden Wahlrecht, welches eines verpflichtende Teilnahme an Wahlen ausdrücklich ablehnt. Meine Ansicht ist also gegen den politischen Mainstream, aber verfassungsrechtlich geschützt.

Natürlich verfügt N24 über das virtuelle Hausrecht innerhalb der Community und natürlich können sie sperren, wen und wann immer sie wollen. Aber passt das zu dem Anspruch den N24 an sich selbst hat und öffentlich vertritt?

Ist meine Sperrung die Folge eines Missgeschicks eines Administrators oder N24 Netzpolitik mit der nicht Mainstream fähige und politisch unkorrekte Meinungen zensiert werden? Denkbar wäre auch, dass ich auf Verlangen anderer Community Mitglieder entfernt wurde, die meine Meinung für anstößig und damit als Anlass zur Beschwerde empfunden haben. Das wäre im Grunde noch fragwürdiger, da das vermeintlich propagierte Rückgrat der Redaktion, Nachrichten oder politische Meinungen zu schützen, fehlen würde.

Die Löschung eines Artikels in einer öffentlichen Community, die jedem offen steht und den Anspruch vertritt der öffentlichen Meinungsbildung beizutragen, ist in jedem Fall eine Form der Zensur, da der Leser davon ausgehen darf, das auch alle Meinungen Gehör finden und nicht annehmen muss, dass das was er liest bereits im Vorfeld gefiltert wurde.

Ich verbleibe in diesem Sinne

Heinz Sauren

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Der nachfolgende Artikel wurde von mir in der Google+ Community N24, unter dem Titel „Wer wählt verliert“ gepostet.

MerkelSteinbrück

Wie auch immer die Bundestagswahl ausgehen wird, die nächste Bundesregierung wird nicht gewillt sein die tatsächlichen Probleme zu lösen. Jedes wahrscheinliche Wahlergebnis wird zur Folge haben, dass die Akteure, die die heutige politische Situation geschaffen haben, sie fortsetzen können.

Frau Merkel wirbt offen für das “weiter so” und wähnt sich als Fortsetzungsgarant vier vermeintlich guter Jahre. Herr Steinbrück vermag es nicht, sich gegen die Kanzlerin zu profilieren, da die meisten Entscheidungen der vergangenen Jahre von ihm und seiner Partei aktiv mitgetragen wurden und er selbst ein Befürworter der Agenda 2010 ist, deren Einführung und Umsetzung er maßgeblich mitgestaltet hat.

Die Agenda 2010 war und ist das größte gesellschaftliche Spaltungsprojekt der Bundesrepublik Deutschland und beide zukünftigen Regierungsparteien stehen fest zu ihrer Weiterführung. Die Agenda 2010 war der Paradigmenwechsel deutscher Politik. Durch sie wurde ein neuer politischer Leitwert etabliert, der nunmehr ein Glaubensgrundsatz der beiden großen Volksparteien ist. Seit ihr gilt. Wirtschaftliche Interessen stehen vor sozialen Interessen. Die Grundpflicht wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit ersetzt die Grundrechte persönlicher Entfaltung und individueller Lebensgestaltung.

Natürlich brachte dieser Paradigmenwechsel den gewünschten wirtschaftlichen Erfolg, gegenüber allen anderen die diesen nicht vollzogen, auf deren Kosten. Die politische Spaltung Europas und der wirtschaftliche Niedergang Südeuropas sind die Folgen, eines durch Dumpinglöhne und prekäre Beschäftigungsverhältnisse wirtschaftlich starken Deutschlands, das mit Billigexporten seine europäischen Nachbarn ausblutet um sie dann unter ihre politische Doktrin zu zwingen. Die ebenfalls durch die neuen Werte in Europa entfesselten Kettenhunde des Finanzkapitalismus durften sich ungehindert durch die Sozialsysteme der niedergehenden Länder fressen und pushten mit ihren exorbitanten Überschüssen, als Blutzoll ihrer gesellschaftsvernichtenden Gier, das Bild der vermeintlich guten Jahre.

Die Mechanismen dieses, für die Gesellschaften und jeden Einzelnen fatalen Systems, haben den Status der Systemrelevanz erreicht und können durch den Versuch einer Beschneidung der offensichtlichsten Auswüchse nicht mehr gebremst werden. Dies wäre nur durch eine grundsätzliche Veränderung der politischen Richtung möglich, einer neuen Agenda mit umgekehrten Vorzeichen. Wie auch immer diese Bundestagswahl ausgehen wird, ist sicher das eine solche Kursänderung nicht bevorsteht.

Der vermeintliche Erfolg Deutschlands ist geliehen und geraubt von denen die nicht bereit waren, den wirtschaftlichen Erfolg über die sozialen Bedürfnisse einer Gesellschaft und die individuellen Rechte ihrer Bürger zu stellen, im Inland wie auch im Ausland. Es ist ein zeitlich begrenzter Erfolg, der sich nach den Gesetzen des Marktes in sein Gegenteil verkehren wird. Dann wird es diesem Land nicht nur wirtschaftlich ebenso schlecht ergehen wie denen, die es vorher ausblutete. Es wird den Bürgern dieses Landes noch schlechter ergehen, da sie auf dem Weg dahin, auch noch einen beträchtlichen Teil ihrer Rechte eingebüßt haben und Deutschland sich nicht auf die Solidarität der Länder wird stützen können, die es zuvor in einen wirtschaftliche und politischen Abgrund stürzte.

Diese Wahl wird nichts verändern. Nach den Grundsätzen der Demokratie versuchen alle Parteien eine möglichst große Wahlbeteiligung zu erwirken, da jede Wählerstimme die demokratische Legitimation der zukünftigen Bundesregierung ist. Auch die Stimmen, die nicht für sie abgegeben wurden legitimieren sie. Das ist das Wesen der Demokratie, die den Unterlegenen verpflichtet, sich dem Kurs der gewinnenden Partei zu unterwerfen.

Die einzig verbleibende Möglichkeit ist sich der Wahl zu verweigern und damit der zukünftigen Bundesregierung die persönliche Legitimierung zu entziehen. Die Nichtabgabe der eigenen Stimme ist auch eine Wahl. Es ist die Verweigerung der Unterstützung und als solche ausdrücklich im Wahlrecht verankert. Nicht zu wählen, ist die einzige Rechtfertigung auch nach der Wahl noch Kritik üben zu können, da es die einzige Wählerentscheidung ist, die nicht zwangsläufig zur Legitimierung der zukünftigen Regierung führt. Nicht zu wählen ist die einzige Wahl, die eine eigene politische Freiheit gewährt und das einzige, vor der alle Politiker tatsächlich Angst haben, da sie sich bei zukünftigen Entscheidungen nicht auf den Willen dieses Volks berufen können.

Wer wählt, verliert innerhalb einer Demokratie die Legitimation, in der Amtszeit etwas anderes zu fordern, als der Wahlsieger. Wahlen bestimmen nur in zweiter Linie einen Gewinner. In erster Linie legitimieren sie die Wahl selber, als Beweis für die Wähler sprechen und handeln zu dürfen. Wahlen sind die Übergabe der persönlichen Vertretungsvollmacht, nicht an den, den man gewählt hat, sondern an den der sie gewinnt. Das Grundprinzip demokratischer Wahlen ist, dass keine nachträgliche Einflussnahme und auch keine Veränderung des politischen Willens der Mehrheit, das Votum der Wahl verändern darf.

Ich bin nicht bereit irgendjemanden oder irgendetwas zu legitimieren, von dem ich nicht überzeugt bin. Von der Politik dieses Landes bin ich nicht überzeugt und behalte mir das Recht vor, auch in Zukunft etwas anderes zu fordern und meinen politischen Willen auch innerhalb der nächsten vier Jahre, den Veränderungen anzupassen und demokratisch legitim, durch meine eigene, nicht verliehene Stimme vertreten zu wollen.  Daher kann ich in Übereinstimmung mit den demokratischen Grundprinzipien, nicht an der Bundestagswahl teilnehmen.

und verbleibe in diesem Sinne

Heinz Sauren

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14 Antworten auf “Hat N24 ein Problem mit Andersdenkenden?”

  1. Zunächst die Frage: Wem gehört N24?

    „Der Sender entstand im Jahr 2000 und gehörte dann bis Juni 2010 zu ProSiebenSat1. Dann übernahm ein Bieterkonsortium um die ehemaligen Spiegel-Redakteure Stefan Aust und Thorsten Pollfuß sowie den N24-Geschäftsführer Torsten Rossmann den Sender.“
    Quelle: http://www.wer-zu-wem.de/firma/n24.html

    Das erklärt schon mal ’ne Menge!

    Dazu kommt:
    Du darfst in dieser BRD alles sagen, nur darfst Du dabei nicht an den Grundfesten dieser verlogenen „Demokratie“, die tatsächlich eine verdeckte Diktatur ist, rütteln.
    Eine der Grundfesten dieser verdeckten Diktatur ist die Wahl. Die legitimiert nämlich dieses Mafia-System.
    Ergo wollen sie nichts und niemanden, der das ablehnt. Schon gar nicht in einer so hochfrequentierten Community wie N24, wo diese gefährliche Ansicht breiten-(= massen)wirksam wird.

    Es ist also der Nachweis, dass Du mit Deiner Ansicht, die ich im übrigen vollkommen teile, völlig richtig liegst.

    Auf denn! Aufruf zum vollkommenen Wahlboykott!
    Allen Anfeindungen zum Trotz!
    Wir treffen sie damit an einer ihrer empfindlichsten Stellen, denn wir entziehen ihnen die Legitimation!

  2. Nichtwählen stärkt den Wahlsieger, und alle in den Bundestag gewählten Parteien.

    Nach dem Bundeswahlrecht werden die Prozentsätze der Stimmenanteile nicht aus der Gesamtzahl der Wahlberechtigten errechnet, sondern die gültigen Stimmen werden zu 100% gewertet. Was die Parteien wirklich fürchten müßten, wäre die Berechnung ihres jeweiligen Stimmenanteils aus 100% der gültig abgegeben Stimmen. Danach würden bei 60% Wahlbeteiligung aus jetzt 40% Anteil nur noch 24%; aus 20% nur noch 12%; aus 5% nur noch 3%, was sicher gefürchtet wird, würde doch damit ihre wirkliche „Legitimation“ offenkundig. Das Nichtwählen hätte unter einem realitätsgerechten Wahlrecht Sinn. Aber unter dem gegenwärtigen kommt das Nichtwählen vor allem denen zugute, die man doch gar nicht haben möchte!
    Ich plädiere daher für die Wahlpflicht, denn wenn alle wählten, sähe die Parteienlandschaft vermutlich ganz anders aus, und es hätten Alternativen, die jetzt unter der 5% Klausel hängen bleiben eine Chance, von den Unzufriedenen in den Bundestag gehoben zu werden.

  3. Vielleicht lag das Problem tatsächlich in der Breitenwirksamkeit der Community und dem allgemeinen Wunsch, Wahlen tunlichst nicht hinterfragen zu lassen.
    Es stellt sich jedoch die Frage, was alles noch zensiert wurde, da ich viele Meinungen kenne, die nicht mit dem Mainstream übereinstimmen, aber eher selten diese zu lesen bekomme!?
    P.S. Die N24 Redaktion erachtet es offensichtlich auch nicht für notwendig auf diesen Artikel zu reagieren, obwohl ich ihn der Redaktion per Mail zukommen ließ. Eine einfache vielleicht sogar aufklärende Antwort seitens N24, hätte ich begrüßt.

  4. @Freigeist, wenn Du tatsächlich eine Antwort von der Redaktion erwartet hast, dann hast Du dieses System noch nicht wirklich verstanden. Und die Pressezensur:
    Indem sie nicht reagieren, tun sie so, als würde es Dich nicht geben. Wahrscheinlich haben sie Deine Email so gelöscht wie sie Deinen Kommentar gelöscht haben.
    Du wirst einfach totgeschwiegen. Diese Methode ist nicht neu.
    Nur ist sie heute nicht mehr so wirksam, da es immer Stellen gibt, die solche Artikel weiterverbreiten. 🙂

    Du kannst davon ausgehen, dass JEDE Meinung, die nicht in den „Mainstream“ passt und an den Grundfesten dieses Systems rührt, weg-zensiert, totgeredet, diffamiert und gern auch kriminalisiert wird, je nachdem, was wirksamer erscheint, wie das hier auch von maya70 versucht wird, auf deren Kommentar ich darum gar nicht eingehen möchte. Möge dieser Kommentar in seiner primitiven Propaganda und Manipulationsversuch für sich wirken.

  5. Solveigh, Du hast ja recht, und ich will auch niemanden manipulieren oder mit primitiver Propaganda langweilen. Ich bin aber der Meinung, daß Nichtwählen beim gegenwärtigen Wahlrecht die politische Kaste nicht im geringsten jucken wird. Selbst, wenn nur die Kandidaten alleine zur Wahl gingen und sich selbst wählen würden, könnten sie in der Reihenfolge ihrer Aufstellung in den Bundestag einziehen. Die totale Wahlenthaltung aller Wahlberechtigten wäre sicher ein unübersehbares Signal für deren Verdrossenheit, aber völlig wirkungslos in den realen Konsequenzen. Das ist meine Meinung, und niemand muß sie übernehmen, aber nachdenken und realistisch handeln wäre doch auch nicht schlecht – oder?

  6. Berichtigung zu meinem Kommentar: „Nichtwählen ……..u.s.w.“
    ………Was die Parteien wirklich fürchten müßten, wäre die Berechnung ihres jeweiligen Stimmenanteils aus 100% der wahlberechtigten Stimmen. Danach würden bei 60% Wahlbeteiligung ………u.s.w.

  7. Vielen Dank für Deinen weiteren Kommentar, maya70.. Nun können wir reden… äähmmmmm schreiben 🙂

    Du hast – rein rechtlich – recht.

    Und genau DARUM haben die Herrschenden das Gesetz auch genau SO geschrieben – um Ausweglosigkeit zu suggerieren und das Stimmvieh immer wieder zur URNE(!) treiben zu können!
    Was glaubst Du aber, würde TATSÄCHLICH geschehen, wenn sich allein die Abgeordneten selbst wählen?

    Dieses System wäre in keiner Weise mehr legitimiert! Sie würden sich zwar hinstellen und weiterhin tönen: „Wir erfüllen den Wählerauftrag“ (von dem Willen des Volkes reden sie schon lange nicht mehr!), aber alle Menschen (und mit der steigenden Anzahl der Nicht-Wähler immer mehr) wissen, dass diese Wahlen eine reine Farce ist!
    Damit deligitimiert sich nicht nur diese Regierung, sondern das gesamte System selbst!
    Denn die Menschen werden doch nicht ruhig zusehen! Denn das kommt einem offenen de facto (nicht de juri) Wahlbetrug gleich!

    Darum sind die NICHT-WÄHLER die zur Zeit größte Gefahr für die Herrschenden! Darum werden die Nicht-Wähler diffamiert, kriminalisiert, totgeschwiegen – die gesamte Palette des Informationskrieges wird benutzt.

  8. Ich stimme zu, dass eine 100%tige Wahlbeteiligung, die Parteienlandschaft und die politischen Machtverhältnisse verschieben würde und ich stimme ebenfalls überein, dass dadurch jetzige Regierungskonstelationen nicht mehr durchsetzbar wären. Innerhalb dessen, was wir jetzt haben, wäre dadurch eine politische Richtungsänderung möglich.
    Dies implementiert jedoch, das nur eine Richtungsänderung gewollt ist und das zu Grunde liegende politische System der parlamentarischen Demokratie nicht in Frage gestellt wird, da letztendlich nach Auszählung des Gewinners, alle Stimmen, unabhängig dessen ob sie für ihn abgegeben wurden, dennoch seinen Regierungsauftrag legitimieren. Das ist das Wesen der Demokratie. Es bestimmt, dass ausschließlich die Quantität bestimmt, egal wie unsinnig und folgenschwer sie auch sein mag.
    Wer jedoch zu dem Schluss kommt, dass die heutigen Probleme, nicht eine Frage des politischen Kurses, sondern eines grundsätzlich falsch aufgestellten politischen und gesellschaftlichen Systems sind, findet seine Antwort in der Nichtlegitimation dessen und die kann, bestimmt durch die parlamentarische Demokratie selbst, nur durch die Verweigerung der Teilnahme an ihr und ihrer Durchführungsverordnungen, wie z.B. Wahlen geschehen. Dies führt, je nach Anzahl der Verweigernden, zu einem Zerrbild politischer Mehrheiten, wie wir es bereits seit mehreren Legislaturperioden kennen, aber auch wenn eine Mehrheit davon Gebrauch macht, zu einem generellen Verlust der demokratischen Legitimation der Regierung und damit, zu einer grundsätzlichen Neugestaltung politischer Macht. Ich stimme zu, dass die Ergebnisse von Wahlen, bis zur Erreichung einer mehrheitlichen Legitimationsverweigerung, analog des Anteils der Nichtwähler zunehmend unvernünftiger werden und nicht Volkes Willen wiederspiegeln.Das scheint mir eine Notwendigkeit, da dadurch Missstände der Allgemeinheit schneller und eindringlicher offenbar werden.

  9. Vielleicht war denen ja das Merkel-Steinbrück-Bild zu finster … Wie kann man aber auch nur so pessimistisch daherkommen? Das gehört sich nun wirklich nicht!

    Mit sarkastischen Grüssen … P. Hilgeland

  10. Das Bild passt wohl wirklich nicht ganz in die zur Schau gestellte Friede-Freude-Eierkuchen Mentalität der Wahlkämpfer. Ich habe mir die Freiheit genommen, damit einen kleinen Blick in die Zeit nach dem 22.09. zu werfen und für die Bösartigkeiten, mit denen sie uns dann beglücken werden, schauen sie doch noch recht freundlich. Oder?!

  11. Hallo,

    das Problem mit Sperrungen kenne ich auch zur Genüge. In sämtlichen lapidaren chatforen, in denen jedoch teilweise auch politische oder gesellschaftlich Fragen hier und da diskutiert werden, bin ich bereits deshalb gesperrt, weil ich offen meine Meinung zur einer in meinen Augen unverantwortlichen Migrantenpolitik oder auch anderer gesellschaftlicher Probleme gepostet habe, die als erstes von den selbsternannten Weltverbesserern und Gutmenschen natürlich sofort in die rechte Ecke verwiesen wurden und die Forenleitungen sich ganz schnell allerdings aufgrund des evlt. Verlusts von den Dauerklickkönigen in solchen Foren zur Dauersperrung entschlossen haben. Desgleichen habe ich auf facebook erleben müssen. Damit habe ich allerdings auch nicht gerechtnet. Ich bin bereits mehrfach gesperrt . poste aber meine Meinungen jedoch unter anderen nicks weiterhin dort . Meine Einträge sind weder rassistisch noch beleidigend gewesen. Persönlich wurde jedoch oft von denen reagiert, die sich auch jetzt noch in einer rosa-roten Multi-Kultiwelt oder aber in einer kleingeistig gesellschaftlichen leben.

    Die größte Heuchelei an derartigen Verhaltensweisen , die ich als absolut fragwürdig empfinde, ist, daß es eine ganze Menge Leute zu geben scheint, wie grade mal wieder die Diskussion um die Europapolitik im Zusammenhang mit den ertrunkenen Lampedusaflüchtlingen gezeigt hat, daß sich die Gutmenschenliga sofort bemüßtigt fühlt, diesen bösen immernoch Nazi-infizierten Schlechtmenschen, mal wieder nahezubringen, daß wir schließlich die Welt zu retten hätten und daß jeder , der nicht dieser Auffassung ist, ein Schlechtmensch bleiben wird, weil er seinen Verstand eingeschaltet hat.

    Denn leider haben die Gutmenschen weder einen Plan noch Vorschläge, wie deren Vorstellungen von Weltrettung eigentlich finanziell noch geselslchaftlich zu bwältigen sein könnten. Das ist nicht nur fragwürdig, sondern schlichtweg Wichtigtuerei. Ich kann mich jedenfalls nur dem Vorredner anschließen, der den Artikel über die Gründe der Abschottung Europas sehr gut beschrieben hat.

    Fakt ist und bleibt, daß nicht wir die Probleme in Afrika verursachen, sondern Afrika und auch anderer Dritt-Weltländer hausgemachte Probleme haben, die sie aber auch selbst in den Griff kriegen müssen. Wenn dies aufgrund von korrupten Regimen und eine lethargischen Bevölkerung nicht möglich ist, so ist auch das nicht unser Problem.

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