Negativumfrage zur Bundestagswahl 2013


Bundestagswahl 2013. 62 Millionen Menschen sind aufgerufen den Deutschen Bundestag zu wählen, ihre politische Interessenvertretung.

Das Wahlrecht erlaubt die Wahl jeder zugelassenen Partei und bietet darüber hinaus die Freiheit an, für keine Partei zu stimmen, also ungültig zu wählen oder auch der bestehenden und zukünftigen Bundesregierung das Vertrauen nicht auszusprechen. Diese Option ist die Nichtwahl, die persönliche Entziehung der Legitimation, der zukünftigen Bundesregierung.

Wie entscheiden Sie?

Ich bedanke mich, das Sie an dieser Umfrage teilgenommen haben. Sie haben mir und anderen geholfen, ein fundierteres Bild zu bekommen.

Ich verbleibe in diesem Sinne

Heinz Sauren

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8 Antworten auf “Negativumfrage zur Bundestagswahl 2013”

  1. Ich wähle weil ich immer noch daran glaube dass Veränderungen mit dem politischen Prozess möglich ist, habe aber noch keine Partei gefunden die wirklich etwas ändern will.

    Nichtwählen ändert nichts, ungültig machen ändert auch nichts. Das Wählen nichts ändert liegt nicht am wählen selbst sondern an der Auswahl!!!

  2. Ich habe das alles sehr wohl verstanden. Aber was ändert sich denn genau, wenn ich meine Stimme ungültig mache, oder gar nicht erst wählen gehe??? Genau, nichts.

    Der einzige Weg, etwas wirklich zu verändern, ist eine bürgerliche Revolution, und die sehe ich nicht kommen. Deswegen wähle ich, womit ich mich einigermaßen identifizieren kann. Ja, soll es tatsächlich geben unter den 34 Angeboten.
    Aber dieses ganze Nichtwählen und Ungültig machen, ist nur fürs eigene Gewissen, ändern wird damit keiner was. Weil es die polit. Kaste nicht interessiert ob du wählen gehst. Solange überhaupt einer hin geht. Aber das keiner mehr hingeht ist auch Wunschdenken, also, was soll ich bitte machen deiner Meinung nach machen?

  3. Der Punkt ist doch, wenn ich nicht wählen gehe, legitimiere ICH persönlich dieses System nicht. Aber alle anderen die hingehen, machen das doch für mich. Und da ich derzeit in diesem Land leben (muss/will), muss ich doch trotzdem nach den Regeln leben, die mir das System auferlegt, welches andere für mich legitimiert haben. Klar ich war nicht wählen, und kann dann auf alle mit dem Finger zeigen „Du bist schuld, du warst wählen, und hast dieses System legitimiert.“ … Das ist ne tolle Ausgangslage, ich kann mich über die anderen Stellen und mich selbst beweihräuchern, dafür dass ich so konsequent war. Aber was nützt das dieser Gesellschaft??? Wem habe ich wirklich einen Gefallen getan? Nur mir? … Das politische System, wird weitergehen, ob ich wählen gehe oder nicht.

    Es ist meine ganz persönliche Hoffnung an den polit. Prozess, die niemand teilen muss.

  4. Nein, NebbStar, es geht eben gerade nicht darum, sich selbst zu beweihräuchern oder sich über andere zu stellen.
    Hier geht es um Argumentation und Darstellung der unterschiedlichen Standpunkte. Nicht mehr und nicht weniger.

    Meine Meinung wiederhole ich mit anderen Worten:

    Wer seine Stimme ABGIBT (in eine URNE wirft, wo sie BEGRABEN ist), hat keine mehr.

    Die Menschen müssen/sollen alle nach den Regeln leben, die eine klitzekleine Minderheit der Mehrheit der Menschen aufzwingt. Das wird auch Diktatur genannt und hat mit Demokratie (= Volksherrschaft) gar nichts zu tun. Das ist nur der Name, dem der Diktatur gegeben wurde, damit die Menschen GLAUBEN, die Gesellschaft aktiv mitgestalten zu können, was sie aber NIE konnten und auch NIE können werden – innerhalb dieses Systems, das auch Kapitalismus genannt wird.

    Indem ich mich der Wahl verweigere, gebe ich zu erkennen, dass ich dieses System der Diktatur ablehne.

    Das politische System KANN durch Wahlen nicht verändert werden. So ist es von Anfang an konzipiert. Nur hat das niemand den Menschen gesagt.

    Das politische System kann nur AUßERHALB der Wahlen verändert werden. Diesem politischen System die Legitimation entziehen, indem ich das Spiel nicht mitspiele (nicht zur Wahl gehen), ist ein ERSTER Schritt dahin.

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