Kein Ende der Kapitalismuskrise


Euro

 

Im September 2008 begann, mit der Insolvenz der Lehmann Bank, die Krise, die im Laufe ihrer weltweiten Ausweitung, mit immer neuen Begründungen und Namen versehen wurde und heute Staatsschuldenkrise genannt wird. Heute, im Jahr sechs nach ihrem Beginn, ist zwar immer noch kein Ende in Sicht, dennoch hat sie scheinbar, in der öffentlichen Wahrnehmung, viel an Dramatik eingebüßt.

Es ist die Folge einer jahrelangen Kette von Hiobsbotschaften, die die Menschen hat abstumpfen lassen und ein Ergebnis der durchaus beachtlichen Verteidigungspolitik, der am Tropf des Kapitalismus hängenden Regierungen, deren eigentliche Leistung nicht darin bestand die Krise zu meistern, oder ihre Ursachen aufzuheben, sondern die eingetretenen Folgen oberflächlich als separate Marktreaktionen zu klassifizieren und zu behandeln. So gelang es, in der öffentlichen Wahrnehmung die Ursache von der Wirkung zu trennen, wohl wissend, dass keine Wirkung wirksam und dauerhaft angegangen werden kann, wenn die Lösungen nicht an der Ursache ansetzen.

Eine Betrachtung des globalen Finanz- und Wirtschaftssystems, treffender als Kapitalismus benannt, zeigt, das heute im Jahr sechs der Krise, die finanzielle und wirtschaftliche Lage dramatischer ist, als sie vor sechs Jahren war. Gegen keine der Gründe und Auslöser der Krise, wurde wirksam angegangen, keiner der krisenrelevanten Mechanismen wurde aufgehoben. Nicht weil die Protagonisten der politischen Macht es nicht gewollt hätten, sie konnten es nicht, da es keine Krise im Kapitalismus ist, sondern der Kapitalismus selbst das Problem darstellt. Am deutlichsten zeigt sich das an den Finanzmärkten, an denen heute wieder schwindelerregende Luftnummern gebucht werden und Hegdefondsmanager noch exorbitantere Gewinne einstreichen wie zuvor, während die Staaten allesamt, den kapitalistischen Systembedingungen folgend, diese Gewinne gegenfinanzieren müssen und noch höhere Schulden anhäufen. Solange Gewinne zwingend sind und das ist eine der Grundbedingungen des Kapitalismus, müssen die diese Gegenfinanziert werden und da keine neuen Ressourcen auf diesem Planeten in dem Maße generiert werden können, wie es nötig wäre zukünftige Gewinne mit Sachwerten zu besichern, müssen die Staaten diese Gegenfinanzierung übernehmen, sich also weiter verschulden. Diesen Kreislauf zu durchbrechen gelingt nur zeitlich sehr begrenzt und nur den Staaten,  die sich wiederum durch die Verschuldung anderer Staaten gegenfinanzieren, so wie es Deutschland heute macht. Den Staaten, die keine Möglichkeiten mehr haben, sich durch die Verschuldung anderer Staaten an ihnen zu finanzieren, bleibt dann nur noch die Privatisierung, also der eigene Ausverkauf oder die Plünderung der Sozialsysteme.

Natürlich werden die Regierungen diesen Umstand auch weiterhin nicht öffentlich eingestehen, da das einem Offenbarungseid ihrer Unfähigkeit, tatsächliche Veränderungen einzuleiten, gleichkäme. Um die öffentliche Sicherheit und Ordnung und damit das Verschuldungsprinzip der Massen, zur Generierung und Sicherung der Gewinne von Eliten, aufrecht zu erhalten, scheinen auch die absurdesten Begründungen gerechtfertigt. Nach der völligen und international betriebenen Plünderung der Sozialsysteme einiger Staaten, wie Griechenland und Portugal, werden diese mit multinationalen Bürgschaften versehen und wieder in die Arena der Finanzmärkte entlassen, wo sich die internationalen Hedgefonds wieder ungezügelt über sie her machen und über Investments wieder an ihnen bereichern dürfen. Diese aufs Neue erreichte Weiterverschuldung, durch die Rückkehr an die Finanzmärkte, die diesen Staaten noch vor wenigen Jahren das wirtschaftliche Rückgrat brach, wird nun als Erfolg der Krisenpolitik den Völkern verkauft. Wenn dies wirklich der Erfolg sein soll, dann lässt sich konstatieren, das alle Bemühungen gegenüber Ländern wie Griechenland und Portugal darauf ausgerichtet waren, das dahin siechende Opfer soweit wieder aufzupäppeln, um den Finanzjongleuren die Möglichkeit zu geben, noch mehr Gewinne aus diesen Staaten herauszupressen. Ein Szenario was nicht auf wenige Staaten beschränkt ist, sondern über kurz oder lang, allen Staaten widerfahren wird. Den wirtschaftlich schwachen Staaten eher, den Starken etwas  später, wenn von den Schwachen nichts mehr zu holen ist. Der Glaube das die Märkte in Zukunft auf ihre Gewinne verzichten würden, nur weil es dann Staaten wie Deutschland trifft, unterstellt den Märkten eine Empathie, die sie nicht haben.

Geld zu erschaffen ist leicht. Es lässt sich aus dem nichts generieren, als Kapitalgewinne oder Zinsen. Den Wert des Geldes zu erhalten ist schon schwieriger, den dazu bedarf es für jeden Euro, Dollar, Rubel oder Yen jemanden der für den Wert bürgt. Entweder durch bestehende oder zukünftige Sachwerte. Die zukünftigen Sachwerte werden durch Arbeitskraft geschaffen. Sachwerte und Arbeitskraft müssen verschuldet sein um den Wert des Geld zu besichern und damit zu erhalten. Da Sachwerte und Arbeitskraft begrenzte marktwirtschaftliche Ressourcen sind, ist Geld solange es ein sicheres Zahlungsmittel sein soll, ebenfalls begrenzt. Ein Blick auf die Finanzmärkte offenbart, das nur noch ein geringer Teil des gehandelten Geldes und damit auch der erzielten Gewinne durch Sachwerte besichert ist. Das dennoch das Finanzsystem nicht abrupt kollabiert ist dem Vertrauen geschuldet. Ein Vertrauen welches besagt das Geld einen Wert hat und das sich mit dem Geld noch mehr Geld machen lässt. Der Glaube an noch mehr Gewinne erhält das Geld. Dieser Glaube, dieses Vertrauen ist brüchig geworden, da der Anteil des besicherten Geldes kontinuierlich geringer wird und damit auch der Anteil des Geldes mit dem sich über fiktive Werte an Finanzmärkten hinaus, auch tatsächliche Sachwerte erwerben lassen. Dieser Umstand ist auch den Finanzjongleuren, Bankern und Hegdefondsmanagern sehr wohl bewusst. Die zwischenzeitlich eingesetzte Beschleunigung der Märkte in Umsatz und Gewinn ist eine finanzmarkttypische Reaktion. Jeder Akteur des Finanzmarktkasinos versucht noch soviel Gewinne mitzunehmen, wie irgend möglich und treibt damit die Umsätze an. Langfristige Strategien, nachhaltiges Handeln oder Rücksichtnahme auf Staaten oder die Sozialsysteme der Gesellschaften verbieten sich in der Logik des Geldes, in diesem Stadium. Es gilt mitzunehmen was mitzunehmen ist.

Das Versagen der Politik besteht im wesentlichen darin, den Mechanismen eines sich in Auflösung befindlichen Finanz- und Wirtschaftssystems nicht zum Wohle der Gesellschaften und gegen die Interessen der Märkte, entgegen getreten zu sein. Zu groß ist die Systemrelevanz der Gewinne innerhalb der Politik selber, die diese Abhängigkeit mit ihrer Dauerforderung nach immer mehr Wachstum offenbart und zu groß ist die Angst jedes einzelnen Politikers mit der Botschaft, der Vertreibung aus dem Paradies des vermeintlichen Wohlstands für alle, in Verbindung gebracht zu werden. Doch ungeachtet des politischen Kalküls der Regierungen, steht uns allen die Vertreibung aus diesem scheinbaren Paradies zwangsläufig bevor.

Nach langem zögern, sehen sich nun auch der IWF und die EZB gezwungen zu handeln. Der IWF beschränkt sich auf die Mahnung, den Kapitalismus reformieren zu müssen. Mehr ist von dem obersten Hüter des Geldes und der Geldflüsse nicht zu erwarten. Allein schon die Forderung nach einer Kapitalismusreform in den Reihen der kapitalistischsten Weltorganisation überhaupt, gleicht einem Erdbeben und müsste im Grunde auch bei dem letzten Befürworter der ungezügelten Marktwirtschaft, die Alarmglocken läuten lassen.

Die EZB rüttelt in ihrer Not, die Finanzmärkte am Leben zu erhalten, sogar an den Grundsätzen des Kapitalismus und bricht finanztechnische Tabus. Der Grundsatz, das Geld auch Geld erwirtschaften muss, wurde von der Einführung von Negativzinsen an Zentralbanken gebrochen. Da dieser Schritt jedoch nicht unternommen wurde um den Teufelskreis des Zinses zu durchbrechen, ist er nicht als positiv anzusehen, sondern als weiterer Untergangbeschleuniger, da nun noch mehr unbesichertes Geld in die Märkte gedrückt wird. Ein mittelfristiges finanzielles Desaster für die Volkswirtschaften, aber geeignet noch einmal ein wenig Zeit heraus zu schinden. Es war ein untauglicher Versuch Investitionen zu generieren und er wird auf Kosten der einzelnen Bürger gehen. Die Senkung des Leitzinses auf 0,15 Prozent und damit um 2 Prozent unter die Inflationsrate, bedeutet für jeden der nicht an dem billigem Geld an den Börsen profitiert, die jährliche Verminderung seines Vermögens, des Einfamilienhäuschens, des Sparguthabens, der Lebensversicherung und der Renten um jährlich 2 Prozent. Das scheint auf den ersten Blick nicht viel, bedeutet aber, nach den Gesetzen der Marktwirtschaft, die auch innerhalb von Verlusten noch Finanzgewinne generiert und in denen der Zinseszins auch negativ wirken, einen Realverlust aller Bürger an allem was sie besitzen, von 30 – 50 Prozent innerhalb von nur 10 Jahren. Das war das letzte Mittel zur Wertbesicherung der Finanzmarktgewinne durch massive und beschleunigte Umverteilung von unten nach oben und es war wohl der letzte mögliche Schritt der EZB. Nun hat auch sie ihr Pulver verschossen und ist ab jetzt nicht mehr marktbestimmender Akteur, sondern Treibgut in der Folge der weiteren Geschehnisse.

Der preußische General von Clausewitz prägte den Satz: Krieg ist die Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln. Seit sechs Jahren bestimmt die Kapitalismuskrise die Politik Europas und der Vereinigten Staaten und die Politik weiß um die Vorzüge von Kriegen. Es hat sich in der Vergangenheit vielfach bewiesen, das Kriege geeignet sind innenpolitische Krisen zu überwinden, die Wirtschaft anzukurbeln, Kritiker mundtot zu machen und sogar grundsätzliche Unvereinbarkeiten innerhalb von Gesellschaften zu kaschieren. Europa ist durch die Erfahrungen des letzten Jahrhunderts kriegsmüde geworden. Kein Politiker kann noch mit Kriegsdrohungen seine politischen Ziele erreichen und dennoch sind die vermeintlich heilenden Mechanismen von Kriegen, für die Politik verlockend. So ist es nicht verwunderlich, das sich die europäische als auch die amerikanische Politik, bereitwillig in Konflikte hineinziehen lässt, oder diese versteckt provoziert, um die regulierenden Effekte einer latenten Kriegsgefahr für sich wirken zu lassen, oder durch den politischen Aktionismus der permanenten Kriegsgefahrabwehr, von anderen Themen abzulenken. Es ist ein Spiel mit dem Feuer und es wird aktuell in der Ukraine gespielt. Dort herrscht bereits ein Stellvertreterkrieg der Wirtschaftssysteme und es wird wohldosiert ein Volk zerrieben, um die höheren Interessen zweier Wirtschaftsblöcke zu wahren. Als ob das nicht dramatisch genug wäre, lässt sich dabei auch noch attestieren, das dieser unerklärte Krieg völlig unnötig ist, da er nicht geeignet sein wird, irgendwelche grundlegenden Probleme zu lösen. Dennoch wird an dieser Auseinandersetzung festgehalten, denn sie verschafft Zeit, der einzigen Lösung, die der Politik seit Beginn der Kapitalismuskrise immer wieder eingefallen ist.

Das der Kapitalismus überwunden werden muss, dürfte jedem halbwegs vernünftigen Zeitgenossen klar geworden sein. Er hat sein natürliches, systembedingtes Ende erreicht. Es ist nicht mehr die Frage ob er stirbt, sondern alleinig, wie lange sein sterben andauern wird und wie viel wir noch bereit sind, diesem sterbenden Molloch zu opfern, nur weil wir uns immer noch weigern, ein Leben ohne ihn vorzustellen. Wir werden verstehen müssen, das der Kapitalismus weder Gott gegeben noch naturgesetzlich bestimmt ist, sondern nur eine von Menschen geschaffene Ideologie, die zwischenzeitlich mehr Opfer fordert, als sie Segen bringt und zu einer Gefahr für das Überleben der Menschheit geworden ist.

Wir werden verstehen müssen, das diejenigen, die den Kapitalismus noch immer unterstützen, nicht die sein können, die einen Weg aus ihm heraus zeigen werden, da wir erst wenn wir das verstanden haben, ihnen nicht mehr gestatten werden, die zukünftigen Wege zu bestimmen.

Es ist wichtig das System des Kapitalismus nicht weiter zu unterstützen, es macht jedoch keinen Sinn mehr gegen das System zu opponieren, in dem man versucht es zu beseitigen oder in die Entscheidungsebenen einzudringen, um andere Werte zu etablieren. Diese Form der Opposition schwächt den Kapitalismus nicht, sondern sichert in nur noch, da alle Modelle die eine Veränderung innerhalb eines Systems anstreben, eine Grundannahme voraussetzen, den Fortbestand des Systems. Jede Handlung innerhalb des Systems des Kapitalismus, die nicht auf die direkte Abschaffung der kapitalistischen Grundwerte und damit seiner völligen Zerschlagung gerichtet ist und das ist jeder auch noch so gut gemeinte Reformversuch, findet innerhalb der Strukturen des Kapitalismus statt, stärkt damit seine Strukturen und letztlich den Kapitalismus selbst.

Es gibt Bewegungen gegen den Kapitalismus, wie z.B. Blockupy, deren Forderungen auf ihre Kampfrufe beschränkt, absolut unterstützenswert sind, aber im Grunde das Richtige wollen und das Falsche fordern. Ihre, an die strukturellen Waren- und Geldkreisläufe eines kapitalistischen Wirtschaftssystems angelegten Alternativ-Modelle, scheitern regelmäßig an ihrer Widersprüchlichkeit, da sie die Abschaffung des Kapitalismus fordern, um etwas einzusetzen, was letztendlich auch nur wieder kapitalistisch ist. Sie sind unehrlich in ihren Äußerungen, da sie inkonsequent in ihren Gedanken sind. Sie sind durchsetzt von Reformwilligen und werden keinen Erfolg haben. Zurecht bemängeln sie zwar die Fehler des Systems, bieten den Menschen aber nur die Opposition zu etwas, dessen Auflösung ihren Vorstellungshorizont sprengt. Würden diese Protestbewegungen sich nicht dadurch aufreiben, beständig den Kapitalismus zu kritisieren, dessen Untergang sie weder provozieren können und auch nicht brauchen, da er das ganz allein bewerkstelligen wird, könnten sie ihr Potential ausschöpfen und es könnten sich ihnen Menschen anschließen, die kein tieferes Wissen um die Mechanismen des Kapitalismus, aber sehr wohl ein Bild von einer wünschenswerten Zukunft haben. Wissend, das der Kapitalismus ein sterbendes System ist, kann ein sinnvolles Bestreben nur darauf ausgerichtet sein, was nach seinem Zerfall sein wird. Der Zerfall selber ist zwangsläufig und zwingend im Kapitalismus selbst verankert. Es ist daher, für jede Reform innerhalb des Kapitalimus ebenso zwangsläufig, das auch sie zerfallen muss, wenn das System von dem sie lebt zerfällt.

Entscheidend wird sein, welche Werte danach bestimmend sein werden und welche Menschen diese Werte tragen und verwirklichen werden. Die Entscheidungsträger von heute werden es nicht können, da ihre Werte einen Weg zurück in dieses Chaos bedeuten. Es werden Menschen sein müssen, die sich nicht innerhalb dieses Finanz- und Wirtschaftssystems profiliert haben, die mit den herrschenden Werten der weltweiten Zerstörung des Lebensraums und der Ausplünderung der Menschen nicht infiziert sind.

Es wird schwer sein diese Menschen zu finden, denn es sind wenige und es wird noch schwerer sein sie als zukünftige Entscheidungsträger zuzulassen, denn es sind die, die heute belächelt und ausgegrenzt werden. Daher ist es von entscheidender Bedeutung die Bereitschaft zu entwickeln ihnen zuzuhören und unsere Kraft nicht darauf zu verschwenden, erhalten zu wollen, was nicht zu erhalten ist, sondern zu erschaffen was möglich ist, auch wenn dieses heute noch unmöglich scheint.

Wer heute noch nicht alt ist, wird aller Wahrscheinlichkeit nach, noch in einer Welt leben, in der auf den Kapitalismus zurück geblickt werden wird, wie wir heute auf den Feudalismus zurück blicken. Auch den Feudalismus zu überwinden schien in seiner Zeit unmöglich und stellte die gesamte Struktur des Staats- und Wirtschaftslebens in Frage und dennoch war auch seine Überwindung ebenso zwangsläufig und richtig, wie auch die Überwindung des Kapitalismus sein wird. Spätere Generationen werden dann, über die Epoche des Kapitalismus, in den Geschichtsbüchern lesen, das dieser, die menschen- und lebensverachtenste Ideologie war, die sich der Mensch je erdachte.

„Seien wir realistisch, versuchen wir das Unmögliche“. Ernesto „Che“ Guevara de la Serna prägte diesen Satz, der wohl schon bald eine aktuelle Bedeutung bekommen wird.

Ich empfehle mich in diesem Sinne

Heinz Sauren

 

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