Ertragen

Die Frage ist nicht, wie viel der Mensch ertragen kann bevor er zerbricht, sondern vielmehr, wie viel er zerbricht, um sich zu ertragen.

Advertisements

Naturgesetz vs. Freier Wille

Regelwerke, gleich welcher Art und das sind auch Naturgesetze, sind keine universellen oder unveränderlichen Größen und haben für die Entitäten keine bestimmende Wirkung. Naturgesetze sind, aus den Interaktionen der Entitäten abgeleitete Regelwerke der menschlichen Erkenntnis, die sich erst aus den Beschaffenheiten der Entitäten und ihren Interaktionen erfassen lassen und nicht bereits vor diesen existent sind. Daher entsprechen Naturgesetze keiner Wahrheit. Naturgesetze sind auch dadurch als deterministisch erkennbar, das sie als Wirkung, der Ursache Entität folgen.

Es ist zweifelhaft, dass unmittelbar nach dem Urknall, noch bevor Atome entstanden, bereits ein Naturgesetz bestand, welches die Chromosomenteilung von Eichhörnchen regelt. Dennoch würde die Annahme allgemein gültiger und damit beständig gültiger Naturgesetze dies gebieten.

Unveränderliche Naturgesetze sind nur in rein deterministischen Gedankenmodellen denkbar, also solchen, die zwingend jeder Wirkung eine Ursache voraussetzen und den Zufall als Ereignis ohne Wirkursache ablehnen, das so benannte Kausalitätsprinzip. Die Unsinnigkeit dieses Prinzips als auch die Unvereinbarkeiten in den von den Naturwissenschaften definierten Naturgesetzen, sind spätestens mit der Quantenmechanik offensichtlich geworden, die nicht nur fast jedes Naturgesetz ad absurdum führte sondern auch den Zufall, also das für unmöglich gehaltene Geschehnis ohne Wirkursache, als Prinzip erkannte und somit dem Menschen wieder einen freien Willen erlaubte. Mehr als die Wirkung auf eine Ursache.

Naturgesetze oder freier Wille? An was glauben Sie?

An beides? Das wäre absurd!